Aus welchem Land kommen Sie?


Liebe ist ein Menschenrecht

Autorin: Mengia Tschalaer – 13.7.2020
Foto: Yoav Hornung

 

Über Schwierigkeiten bei der Flucht von LSBT*QI
Geschätzte 280 Millionen lesbische, schwule, trans*, bisexuelle, intersexuelle und nicht-binäre Personen leben weltweit in permanenter Angst vor Gewalt, Inhaftierung, Folter, dem Ausschluss aus (Religions-) Gemeinschaften und sozialer Isolation. Sie erfahren einzig aufgrund ihrer sexuellen Identität oder Präferenzen staatliche oder gesellschaftliche Verfolgung. Homosexualität gilt noch heute in 70 Ländern als Straftat.
Im Iran und im Jemen, in Saudi-Arabien, Nigeria, Sudan und Teilen Somalias steht darauf die Todesstrafe. Auch in Mauretanien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, Pakistan, Brunei und Afghanistan kann eine Hinrichtung verhängt werden. In den anderen 58 Staaten drohen Gefängnisstrafen von drei bis zehn Jahren.
Wer als LSBT*QI in einem dieser Länder geboren wurde, dem bleibt eigentlich nur die Flucht, um ein Leben in Selbstbestimmung führen zu können. Doch auch die Asylverfahren sind oft demütigend und mitunter erfahren queere Menschen in ihrer neuen Heimat – in und ausserhalb der Asylunterkünfte – erneut Ablehnung oder gar Gewalt. Mengia Tschalaer berichtet in ihrem Essay in der neuen Queer-archithese über 300 Millionen Menschen, für die queerer Raum mehr Hoffnung denn Realität ist.

 

> Elke Delugan Meissl argumentierte für einen Aufbruch im Wiener Wohnungsbau.

> Mit Places for People stellte Österreich auf der Architekturbiennale 2016 in Venedig Vorschläge zur Verbesserung von Flüchtlingsunterkünften in Wien aus.

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