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Betonskulptur öffnet Pforten

 

Text: Elias Baumgarten – 11.11.2016
Bilder: Roman Keller (© Armon Semadeni Architekten)

Museumsbauten haben weiterhin Konjunktur in der Schweiz: Am 12. und 13. November feiert das St. Galler Naturmuseum Eröffnung. 2001 hatte das Team aus dem Zürcher Büro Meier Hug Architekten und Armon Semadeni Architekten beim Wettbewerb mit über 120 Eingaben das Rennen gemacht. Nun ist ihr Gebäude fertiggestellt: Auf der Parzelle mit kniffliger Geometrie ist eine Betonskulptur mit fein gewellter Fassade, parallel zur Ausfallstrasse errichtet wurden. Durch diese Setzung stellt der CHF 40 Millionen teure Museumsbau einen Bezug zur Kirche nebenan her. Durch grosse rechteckige Fenster und die Dachaufbauten strömt Tageslicht ins Innere. Zudem sollen die verbauten Materialien auf die regionale Tektonik verweisen. So zieren den Empfangsbereich beispielsweise Wandverkleidungen aus Nagelfluh, einem besonderen Konglomeratgestein, welches in den St. Galler Voralpen und den angrenzenden Regionen der deutschen Bundesrepublik und Österreichs vorkommt. Auch die Ausstellung soll mit der regionale Karte stechen: Als besonderen Leckerbissen erwartet die Besucher ein grosses Landschaftsrelief, welches das gesamte Kantonsgebiet zeigt.

 

Mehr zum Museum und zur Eröffnung am kommenden Wochenende erfahren Sie hier.

 

> Armon Semadeni wird das Museum beim archihtese Pecha Kucha am 21. Juni 2017 im Zürcher Landesmuseum vorstellen.

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