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archithese - die Architekturzeitschrift der Schweiz erscheint 6x jährlich im Niggli Verlag

   
 
 
1.2012 Swiss Performance
Nun schon zum zwölften Mal: Der Rückblick auf die Architektur des Vorjahrs. archithese zeigt gleich einem Architekturjahrbuch gelungene und diskussionswürdige Bauten, die in der Schweiz entstanden sind oder von Schweizer Architekten im Ausland realisiert wurden. In der Rubrik «Swiss Unlimited» sind unkonventionelle Projekte versammelt.
 
2.2012  

Bauherr und Investor
Früher trat der Bauherr als Patron und Einzelperson in Erscheinung. Heute sind initiative Persönlichkeiten, aber auch entscheidungskräftige institutionelle Bauherren Mangelware: Investoren und Public-Private-Partnerships bestimmen das bauliche Geschehen. Sind Genossenschaften und Baugruppen als solidarische Zusammenschlüsse eine Alternative zur Flucht aus der Verantwortung? archithese widmet sich den veränderten Verhältnissen und ihren baulichen Auswirkungen – vom individuellen und exzentrischen Apartment bis hin zum massen- tauglichen Wohnungsbau.

 
3.2012   Paris
Unter François Mitterrand entstanden in Paris die Grand Projets, und an der Seine etablier- ten sich Büros wie Nouvel, Perrault und Portzamparc; Nicolas Sarkozy widmete sich mit Grand Paris der ganzen Metropolregion. Doch beinahe unbemerkt ist in Paris eine junge dynamische Architekturszene entstanden, die nicht nur Fiktionen entwickelt, sondern sogar baut. Dadurch gilt Paris als ein neuer Brennpunkt im europäischen Architekturgeschehen. Unter den neuen Trendsettern: Stéphane Maupin, François Roche, Eduard François, Criticat etc.
 
4.2012   Mischung&Mestizo
Einfach, einheitlich, homogen und smooth – die letzten Jahre des Architekturgeschehens waren sowohl in der Avantgarde wie auch in der Baupraxis vom «Mono» geprägt. Heute, in einer globalisierten Welt, angesichts geopolitischer Veränderungen und dem Aufschwung der BRIC-Länder, zeigen sich neue Formen der Mischung. Regionale Traditionen, Kulturen und Kunstformen vermengen sich mit globalen Strömungen und Entwurfsansätzen. Was in China und Südamerika im Entstehen begriffen ist, findet gleichzeitig einen referenziellen Mikrokosmos im mediatisierten Schweizer Bauen.
 
5.2012   Tessin
Tendenza, dove? Vor langer Zeit befand sich das Tessin im Fokus der weltweiten Archi- tekturdiskussion. Obwohl von Mario Botta die Universität in Mendrisio mitbegründet worden ist, scheint das Tessin aus dem planerischen Fokus gerückt zu sein. Doch der italienischsprachige Kanton geniesst bei Touristen wie Zweitwohnsitzsuchenden grösste Popularität, und überdies naht die Vollendung der NEAT. Blicke zurück auf die Tendenza – und eine kritische Analyse des heutigen architektonischen und urbanistischen Geschehens südlich des Gotthard.
 
6.2012  

Architektur
Das ultimative Heft, das auf die Profession im Gesamten schaut und der Spezialisierung entgegenwirkt. Dazu gehört nicht nur der Blick auf Meisterwerke, auf Stars und Looser, sondern die Untersuchung aller Teile – von Begriffen wie Typologie und Morphologie, der Kunst des Entwerfens. Es stellt sich die Frage von «Architektur» vs. «Bauen». Wer und was gehört damit alles zur Profession? Und welche Rolle spielt dabei die Ausbildung? Trägt sie den Schlüssel zur Erscheinung der Zukunft? Oder liegt diese ganz woanders? archithese fragt, was Architektur ist und sein könnte: ein Gebäude, eine Zeichnung, eine Ausstellung, ein Modell? Wo fängt Architektur an – und wo hört sie auf?



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