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2001 – 2010

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1981 – 1990

1971 – 1980

5.2006
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Genossenschaft, Gemeinschaft

Strategien der Wohngenossenschaften in Zürich
Neue Genossenschaftsbauten
Revisited: Wohnungsbau in Deutschland
Neue Genossenschaftskonzepte in Deutschland
Gemeinsam bauen: Baugruppen und Baugemeinschaften
Nach der Deregulierung: Wohnbau in den Niederlanden
Council Housing in England

 
In Zürich zählen Genossenschaften zu den Motoren des zeitgemässen Wohnungsbaus. Die vorhandenen Baubestände stammen zumeist aus den Zwanziger- bis Siebzigerjahren des vorigen Jahrhunderts, und daher sehen sich die Genossenschaften mit zwei Problemen konfrontiert: Einerseits bedürfen viele der Wohnungen einer Sanierung, andererseits entsprechen viele Grundrisse nicht mehr den heutigen Wünschen – zumindest nicht den Wünschen der avisierten Klientel.

Da sich der pro Kopf beanspruchte Wohnraum (nicht nur in der Schweiz) in den letzten drei Dezennien verdoppelt hat, ist eine Standard-Dreizimmerwohnung mit 60 Quadratmetern für Familien nicht mehr attraktiv. Um für breite Bevölkerungsgruppen ihre Anziehungskraft zu behalten, wollen einige Genossenschaften mit grosszügigen, mitunter auch unkonventionellen Wohnungen neue Kundensegmente erschliessen. Das geschieht zum Teil durch Zusammenlegung von Einzelwohnungen bei der Sanierung von Altbauten, vor allem aber im Bereich des Neubaus.

Die Idee der Genossenschaft, die sich heute zumeist ideologiefrei präsentiert, wird auch in Nachbarländern der Schweiz wieder belebt. Beispielsweise in Deutschland, wo durchaus auch gesellschaftsintegrative Projekte modellhaft erprobt werden. Noch aktueller indes ist ein anderes Konzept: das der Baugruppe oder Baugemeinschaft. Wem weder der Sinn nach einem Einfamilienhaus am Stadtrand noch nach einer überteuerten Eigentums- oder Mietwohnung steht, der tut sich mit seinesgleichen zusammen, sucht sich einen Architekten und realisiert ein gemeinsames Bauvorhaben. Das Postulat der Genossenschaften, der Spekulation den Kampf anzusagen, findet gleichsam mit personeller Minimalbesetzung seine Umsetzung. Die Grenzen zwischen Baugruppen und Genossenschaften können dabei fliessend sein, wie das vorbildliche Projekt «Sargfabrik» von BKK-3 in Wien belegt.

Zu sprechen ist in diesem Heft indes auch von kommunalen Wohnungsbaugesellschaften, die inzwischen von den Städten – ob in Deutschland, den Niederlanden oder in England – wahlweise als Last oder als Verkaufsmasse angesehen werden. Der Effekt ist der gleiche: Der kommunale Wohnungsbestand gelangt in die Hände privater Investoren.

Rubriken
Ateliers Jean Nouvel Guthrie Theater, Minneapolis
Herzog & de Meuron Transforming Tate Modern
Kazuo Shinohara Der schwarze Raum



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