Es ist nun schon das fünfte Mal, das wir unter
dem Titel «Swiss Performance» einen Rückblick auf
das Schweizer Baugeschehen des Vorjahres vorlegen. Wie in den vergangenen
Jahren präsentiert wir erneut eine Auswahl von Bauten, die
als gelungen, spektakulär oder diskussionswürdig einzustufen
sind. Objektivität wird dabei nicht beansprucht; und der eine
oder die andere mögen die Auswahl für lückenhaft
oder falsch halten. Das ist das Wesen von Auswahlen: Sie sind nicht
objektivierbar, und es sind Ausschnitte aus einer Gesamtheit, welche
auch andere Zusammenstellungen erlaubte. Überdies hat einiges,
was es ebenfalls vorzustellen gäbe, schon Eingang in die vorangegangenen
Hefte gefunden.
Auch in diesem Jahr wurde zugunsten einer möglichst grossen
Auswahl die für archithese typische Trennung in Themen- und
Rubrikenteil weitgehend aufgehoben. Und wie erstmals im vergangenen
Jahr ergänzen wir unsere Auwahl durch die Rubrik «Swiss
Unlimited», in denen experimentelle Bauten und Projekte zu
finden sind, die in eine neue Richtung weisen könnten.
Ein Kompendium, das die bisherigen Ausgaben von «Swiss Performance»
vereint und durch weitere Beiträge ergänzt wird, ist in
Vorbereitung und soll innerhalb des laufenden Jahres im Verlag Niggli
AG erscheinen.
Natürlich findet sich der übliche Aufbau der archithese
wieder in den kommenden Heften: Heft 2 widmet sich dem Thema «Brush
up», Heft 3 dem «Bauen in den Bergen». Heft 4
thematisiert «Trash», und Heft 5 stellt die Frage «Was
ist Schönheit?».
Ein Rückblick auf das vergangene Jahr sollte auch die begleitenden
Aktivitäten von archithese nicht unerwähnt lassen: Im
Rahmen des Designer’s Saturday am 6. und 7. November in Langenthal
beteiligte sich archithese an dem Gemeinschaftsstand von Denz, der
– von Stefan Zwicky entworfen – unter dem Thema Denz
Winery stand. Und am 20. November veranstalteten wir – gemeinsam
mit der Architekturgalerie Luzern und unterstützt vom British
Council Switerland – begleitend zum Launch des gleichnamigen
Heftes 5’2004 ein Symposium im KKL Luzern unter dem Titel
«News from London». Eingeladen zu Vorträgen waren
die Architekten David Adjaye und Stephen Bates, der Architekturkritiker
Ellis Woodman sowie CABE-Mitglied Peter Stewart.
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