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archithese ist die führende Architekturzeitschrift der Schweiz und erschient 6x jährlich im Verlag Niggli

   
 
 

2001 – 2010

1991 – 2000

1981 – 1990

1971 – 1980

1.2004
Swiss Performance 04
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Bearth & Deplazes Wohnhaus Chur
Mario Botta Fondation Bodmer Cologny
Bosshard & Vaquer Aufbahrungshalle Dietlikon
Diener & Diener Häuser in Ypenburg
Eckert & Eckert Wohnüberbauung Broelberg
EM2N Wohnanlage Friesenberg Zürich
Gigon/Guyer Anlage Appisberg
Giraudi Wettstein Cruz y Ortiz Passerelle Basel
Herzog & de Meuron Kunsthaus Aarau
Rodolphe Luscher Schuassausbildungsanlage Bière
Rolf Mühlethaler Bierhübeli Bern
Romero & Schaefle Hotel Greulich Zürich
Livio Vacchini Galleria Luini Locarno
 

Im Jahr 2001 erschien Heft 1 der archithese erstmals unter dem Titel «Swiss Performance». Mit der Ausgabe 2004 liegt damit nun schon zum vierten Mal ein Jahresrückblick auf Gelungenes, Spektakuläres oder Diskussionswürdiges im aktuellen Schweizer Baugeschehen vor. Objektivität beanspruchen wir nicht, weil es diese für eine Architekturzeitschrift auch nicht geben kann; und manches, was in den Kontext von «Swiss Performance» gehörte, hat schon Eingang in die vergangenen fünf Hefte gefunden. Ein Blick zurück lohnt also, das obligatorische Jahresregister in der vergangenen Ausgabe erleichtert ihn.

Wie immer in «Swiss Performance» wurde die klassische Trennung der archithese in Thementeil, aktuelle Architektur und Rubriken vorübergehend suspendiert. Erstmals in diesem Heft findet sich indes eine Sequenz von Bauten unter dem Rubrikentitel «Swiss Unlimited». Berücksichtigt werden dort experimentelle Bauten und Projekte, die unseres Erachtens über das Alltägliche hinausweisen und auf andere, zum Teil utopische Pfade führen. Von einer konkreten und realisierten Bar in Kapstadt reicht das Spektrum bis hin zur Idee der Aushöhlung unseres Planeten, um eine neue, ausgedehntere Lebenswelt zu schaffen. Dieses Projekt von Christian Waldvogel, das den Titel «Globus Cassus» trägt, wurde unlängst von der Eidgenössischen Kunstkommission als Schweizer Beitrag für die diesjährige Architekturbiennale in Venedig ausgewählt und wird vom Sommer an im Schweizer Pavillon in den Giardini zu sehen sein.

Die gewohnte Aufteilung in findet sich dann wieder in den kommenden Ausgaben. Heft 2 beschäftigt sich mit der zeitgenössischen Diskussion um das Ornamentale, Heft 3 mit dem Thema «Architektur und Alkohol», also mit Weingütern, Bars und Brauereien. Heft 4 widmet sich dem Thema Ökologie, und Heft 5 setzt sich mit westlichen Architekturexporten nach China auseinander.

Die durchaus positive Resonanz, auf welche die vergangenen «Swiss Performance»-Hefte gestossen sind, hat uns zum Nachdenken über eine kompakte Ausgabe angeregt: Im Laufe des Jahres wird im Niggli-Verlag eine Sonderpublikation erscheinen, in welchem vier Jahrgänge «Swiss Performance» zusammengefasst sind, ergänzt durch zusätzliche Beiträge zum Schweizer Baugeschehen.



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